BASTA 2016 Mainz

basta2016

Meine Eindrücke von der BASTA 2016 (19.09-22.09.2016):

Auch die diesjährige BASTA in Mainz (https://basta.net/) war wieder einmal mit vielen interessanten Vorträgen, Keynotes und Workshops gespickt und (wie jedes Jahr) super organisiert. Leider ist die Fa. Microsoft aber auch in diesem Jahr wieder dieser Konferenz bis auf einige Vorträge weitestgehend fern geblieben. Man hat es offenbar nicht nötig, dort die entsprechende Präsenz zu zeigen. Nichtsdestotrotz gab es viele Vorträge rund ums Thema “.Net”. Mit zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört: Microsoft treibt das Thema ‘Open Source’ weiter voran. Das wurde auch direkt in der ersten Keynote mit der Vorstellung von Visual Studio Code durch Dirk Bäumer eindrucksvoll bestätigt. Für mich als .Net-Developer war es auch spannend zu erfahren, dass WPF scheinbar bereits wieder auf dem absteigenden Ast ist. Viele neue Feature in XAML werden zunächst nur für Universal Apps entwickelt. Ob diese überhaupt noch Eingang in WPF finden werden, ist zumindest fraglich.

Für mich waren die besten Speaker auf der diesjährigen BASTA

  • Rainer Stropek (software architects gmbh) mit den Themen “Surviving C#-Codereviews”  und “Neues in Visual Studio “15” für C#-Entwicklung
  • Christian Nagel (Thinktecture AG, CN innovation) mit den Themen “Vorteile von .Net Core und CLI” sowie “Adaptive Layouts mit XAML
  • und Neno Loje (TeamSystemPro) mit dem Workshop “Continous Integration, Build, Test, Deployment und Release mit dem Team Foundation Server 2015”.

Außerdem beeindruckt war ich von den Vorträgen von Barbara Fusinska zum Thema “Predicting the Future as a Service with Azure ML” und Manuel Meyer zum Thema “Concurrent WPF mit Akka.Net”. In beiden Vorträgen ging es um Themen, die meiner Meinung nach in entsprechenden Kundenprojekten jederzeit relevant werden können.

Etwas zum Nachdenken gab es dann in der Keynote von Michael Madary (Uni Mainz) zum Thema “The Ethics of Virtual Reality”. Hier wurden einige interessante Experimente zum Thema Virtual Reality präsentiert und Fragestellungen hinsichtlich diesbezüglicher ethischer Fragen diskutiert. Ich vermute, dass dieses Thema in Zukunft mit dem zunehmenden Einsatz von Virtual Reality in der Praxis immer wichtiger werden wird. Passend zum Thema “VR” wurde in einer kurzfristig einberufenen Zusatzveranstaltung auch eine Version der HoloLens präsentiert. Viele Besucher hatten dort auch die Gelegenheit die HoloLens einmal selber auszuprobieren. Der aktuelle Status der HoloLens wurde mit “Sieht gut aus” (was auch immer das bedeutet) angegeben.

Für den Spaßfaktor war auch gesorgt: Christian Weyer (Thinktecture AG) und Jörg Neumann (Acando GmbH) haben in einer lustigen Abendveranstaltung noch einmal die “sagenhaften” Möglichkeiten des Commodore C64 gezeigt. Man wurde in die wunderbare Welt der Programmierung (z.B. mit Peek/Poke und LDA bzw. STA) dieses Geräts zurückversetzt. Außerdem konnte man nochmal einige Spiele (wie z.B. “Summer Games”) bewundern. Auch Datasette, das “handliche” Diskettenlaufwerk und der zugehörige HighTech-Nadeldrucker wurden nochmal gezeigt. Bei mir ist insbesondere der Slogan “Einfach mal machen” hängen geblieben, den Jörg Neumann während dieser Veranstaltung immer wieder zu verwenden wusste.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die 4 Tage wieder gelohnt haben und ich mit einer Menge neuer und alter (C64) Eindrücke nach Hause gefahren bin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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